Warum Standardlösungen hier nicht greifen
Ein Wärmedämmverbundsystem auf der Fassade, dreifach verglaste Fenster, Dämmung bis zur Rechengrenze – am Baudenkmal ist dieser Weg meist weder erlaubt noch bauphysikalisch sinnvoll. Historische Wandaufbauten verhalten sich anders als moderne: Sie nehmen Feuchte auf und geben sie wieder ab. Wird dieser Austausch unterbrochen, verlagert sich der Taupunkt in die Konstruktion, und aus einer gut gemeinten Dämmung wird ein Bauschaden. Deshalb beginnt jede Beratung mit dem Gebäude, nicht mit dem Maßnahmenkatalog.